Systemische Therapie


In systemischer Therapie betrachten und vertiefen wir Ihre Lebenswelt und leiten einen Prozess zur Bewältigung psychischer Probleme ein. Probleme können als Vorboten für Veränderung gewertet werden. Wir fokussieren auf Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, persönliche und familiäre Ereignisse aber auch beruflichen Herausforderungen. Dabei arbeiten wir lösungs- und ressourcenaktivierend und werden Handlungskompetenzen stärken um persönliche Entwicklung zu ermöglichen. So können Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen, Verhalten und früheren Erlebnissen deutlich werden und Wege für Veränderung entstehen. Ich unterstütze Sie bei der Entwicklung hilfreicher Strategien und Erarbeitung Ihrer Lösungsansätze. Häufig signalisieren Herz, Kopf und Körper wie passend die gefundenen Möglichkeiten für ihre individuelle Lebenssituation sind.


Traumatherapie


Allgemein

Belastende Ereignisse hinterlassen oftmals ihre Spuren in uns und können die Biographie der Menschen stark beeinflussen. Wie wir es verarbeiten, ist von unseren persönlichen Widerstandskräften und Bewältigungsstrategien aber auch von den Menschen um uns herum abhängig. Auch wenn das Erlebte nicht ungeschehen gemacht werden kann, so kann das Leben mit Hilfe traumatherapeutischer Unterstützung oftmals eine andere Bedeutung erhalten und den betroffenen Menschen neue Lebensqualität und veränderte Lebensperspektive ermöglichen.


Was ist ein Trauma?

Zu einer Traumatisierung kommt es, wenn ein Ereignis oder eine Folge von Ereignissen so belastend oder bewältigend war/ist, dass es die psychische und/oder physische Belastungsgrenze eines Menschen übersteigt und nicht mehr von Seele und Körper verarbeitet werden kann. Um sich zu schützen, reagiert der Körper auf solche bedrohlichen Situationen mit einer Art Notfall-Programm, welches automatisch abläuft, also nicht steuerbar ist. Sinn und Zweck dieses Notfall-Programms ist es, das Überleben zu sichern. Wird das Trauma nicht bearbeitet, verbleibt dieses im Kurzzeitgedächtnis in Alarmbereitschaft.


Welche Reaktionen sind möglich?

Ein Trauma kann viele Jahre in Körper und Seele gespeichert sein, ohne dass Folgen erkennbar sind. Über die verschiedenen Sinne, z.B. einen bestimmten Geruch, ein Bild, ein Gesichtausdruck, ein Geschmack oder auch eine Berührung kann plötzlich das Notfallprogramm aktiviert werden. Das irritiert Menschen sehr, sie können oftmals keinen Zusammenhang zwischen dem Erlebten in der Vergangenheit und ihren Reaktionen heute herstellen. Gefühle wie „unter Strom" stehen, wie betäubt sein oder irgendwie neben sich stehend, können begleitet werden von Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisproblemen. Oder Betroffene leiden an Ängsten und Depressionen, extremer innerer Anspannung und Unruhe. Andere ziehen sich zurück, verletzen sich selbst. Ständiges gereizt sein, Stimmungsschwankungen, Gedanken an Suizid oder übermäßiger Alkohol können Anzeichen von Belastungsreaktionen sein.


Was kann traumatisierend wirken?

Unfälle, Naturkatastrophen, der Verlust eines nahen Angehörigen oder eines Kindes aber auch erlebtes Mobbing oder ein medizinischer Eingriff können überwältigend wirken und somit traumatisieren. Erlebtes oder auch nur beobachtete Gewalt, wie z.B. emotionaler und sexueller Missbrauch oder strenge, rigide Erziehungsgewalt hinterlassen oft ebenfalls tiefe Spuren und schwere Traumata. Man spricht von: zu viel, zu lange, zu schmerzhaft.


Die angewandte Methode

Ich arbeite nach dem KReST Modell (Bildschirmtechnik) traumazentriert, gekoppelt mit Elementen der systemischen Therapie. Nach einem Prozess des Kennenlernens werden wir gemeinsam Ihre individuellen Bedürfnisse und Fragestellungen abstimmen und einen Therapieplan erarbeiten.


Tiergestützte Therapie


Allgemein

Die Therapie mit Hunden nutzt die Ansprache des Tieres zum Menschen, egal welchen Alters oder Geschlechts, unabhängig von Erkrankungen oder sozialem Status. Sie ist direkt und emotional. Durch Tiere werden Ressourcen und selbst heilende Energien im Menschen geweckt und können somit Tore öffnen, welche auf herkömmlichen therapeutischen Wegen verschlossen bleiben. Sie bringen den Menschen unvoreingenommene Wertschätzung, Mitgefühl und Toleranz entgegen. So stellt meine Hündin in der Therapie eine unersetzliche Brücke zwischen mir als Therapeutin und Ihnen oder Ihrem Kind dar. Darüber hinaus lassen sich therapeutische Ziele formulieren und oftmals leichter umsetzen. Besonders Kinder haben die Möglichkeit sich selbst in Kontakt mit einem lebendig fühlenden Wesen kennen zu lernen. Julie kann Stimmungen und Gefühle wahrnehmen und darauf reagieren. Die Kinder fühlen sich verstanden und können sich als Hundeführer ausprobieren, füttern, streicheln und spüren die entgegengebrachte Zuneigung.


Einblicke in tiergestützte Therapie

Max (8Jahre) kam zu mir, weil er Schlimmes erlebt hatte. Er kam ängstlich, verunsichert, lustlos und berichtete von Wutausbrüchen, die ihn oftmals selber stören. Aber eigentlich wäre er nur bei mir, weil seine Eltern und die Lehrerin es wollten. Julie war zunächst der einzige Grund zu kommen. Nach dem ersten Treffen war das Eis gebrochen und er kam nun regelmäßig, so dass wir arbeiten konnten und Julie war seine ständige Begleiterin. In Gesprächen beim Spielen und bei den Übungen gewann Max Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Ganz selbstverständlich begann er mit Julie zu reden und erzählte ihr seine Sorgen. Durch das Üben klarer Anweisungen fühlte sich Max bestätigt, gleichzeitig erkannte er Julies Grenzen und lernte sie zu akzeptieren. Am Ende verabschiedete ich einen fröhlicheren Jungen, der sich in vielen Situationen als stark und anerkannt erleben konnte und seltener in Wutausbrüchen verliert.


Welche Veränderungen sind möglich?

• Verbesserung des Selbstwertgefühls z.B. durch das Erreichen selbst gesteckter Ziele
• Abbau von Ängsten, nicht nur gegenüber Hunden
• Zulassen von Körpernähe
• Anregen von Kommunikation und Sprache
• Verstehen von nonverbaler Kommunikation
• Selbstmotiviertes Handeln und Lernen
• Emotionale Stabilisierung und Entfaltung
• Forderung eines Verantwortungsbewusstseins z.B. durch Rücksichtnahme auf das Tier
• Erkennen eigener Bedürfnisse
• Zurücknehmen eigener Bedürfnisse
• Einstellen auf Bedürfnisse anderer (auch des Tieres)
• Regeleinhaltung (Umgangsregeln, Kommandos)
• Impulskontrolle


Systemische Beratung


Systemische Beratung

Die systemische Sichtweise sieht den Menschen in seiner Lebenssituation immer im Zusammenhang mit anderen Menschen (z.B. Familienmitgliedern oder Teamkollegen). Wir betrachten gemeinsam Ihre Lebenswelt, den Weg, den Sie schon gegangen sind und arbeiten Ihre Stärken heraus, die Ihnen besonders in schwierigen Situationen hilfreich sein könnten. Unterstützend ist dabei ein lösungsorientiertes Verfahren, welches neue Impulse für gedankliche und emotionale Veränderungen geben kann. Ein Ziel kann sein, ungünstige Verhaltensmuster zu erkennen und alternative Sicht- und Handlungsweisen zu ermöglichen. Hier ist es manchmal förderlich, wichtige Personen in den Beratungsverlauf einzubeziehen. Die systemische Beratung ist sehr effektiv und beschränkt sich oftmals auf wenige Sitzungen.


Biografiearbeit


Biographiearbeit eröffnet sich oft durch den Wunsch, den eigenen Lebensweg nachzuvollziehen und zu entdecken. Der Anlass dafür liegt in der Regel in der Gegenwart. Es gibt bestimmte Fragen, Veränderungsprozesse oder ein Interesse, das sich aus der aktuellen Lebenssituation heraus entwickelt. Biographiearbeit gibt Einblicke in die Vergangenheit und sucht nach Zusammenhängen, immer in Bezug auf Fragestellungen oder Situationen, aus der Gegenwart. Weiterführend blickt sie in die Zukunft und fragt nach Perspektiven, nach Handlungsschritten und nach möglicher Entwicklung.

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